Es gibt Bücher, die liest man – und stellt sie danach zurück ins Regal. Und dann gibt es Bücher, die einen dabei ertappen, wie man sich selbst plötzlich mit anderen Augen betrachtet. Genderzwang. Wie Sprachpolitik die Freiheit des Sprechens gefährdet von Mayr/Lorenz gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie. Nicht, weil es laut argumentiert. Sondern weil es Fragen stellt, die lange nachhallen.